Makoto Hasebe

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Makoto Hasebe bei seiner Vorstellung
Makoto Hasebe (* 18. Januar 1984 in Fujieda, Japan) ist ein japanischer Fußballspieler, der in der Saison 2013/2014 für den 1. FC Nürnberg spielte.

Er trug die Rückennummer 15.

Karriere

Vor dem Wechsel zum 1. FCN

Der aus Fujieda stammende Hasebe wurde im Januar 2002 nach dem Abschluss der Fujieda Higashi High School Profi bei den Urawa Red Diamonds. In dieser Spielzeit kam er nur zu wenigen Einsätzen, avancierte aber in der Folgesaison 2003 bereits zum Stammspieler. 2004 wurde er zum Jugendspieler des Jahres in der J. League und gleichzeitig auch noch in die beste Elf der Saison gewählt.

Im Januar 2008 verließ er die Urawa Red Diamonds und wechselte zum VfL Wolfsburg in die Bundesliga. Dort besetzte er meist das zentrale defensive Mittelfeld oder die Position des rechten Verteidigers. Sein Bundesliga-Debüt gab er am 2. Februar 2008 im Spiel gegen Arminia Bielefeld. Am 30. Spieltag derselben Saison erzielte Hasebe seinen ersten Pflichtspieltreffer für den VfL. Beim 2:2-Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen traf der Japaner zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. In der Spielzeit 2008/2009 wurde der VfL deutscher Meister, wobei Hasebe in seinem Stammplatz oft zwischen den Positionen rotierte. Es war der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte für den VfL. In den folgenden beiden Spielzeiten blieb der Japaner überwiegend Stammspieler, insbesondere im letzten Drittel der Saison 2010/11, als Wolfsburg im Tabellenkeller stand und gegen den Abstieg spielte, kam er verstärkt zum Einsatz. Am 6. Spieltag der Saison 2011/12 musste Hasebe ab der 80. Minute im Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim das Tor der Wolfsburger hüten, da Torhüter Marwin Hitz die Rote Karte gesehen und die Wolfsburger ihr Wechselkontingent bereits mit 3 Wechseln erschöpft hatten. Dabei kassierte Hasebe das Tor zum 3:1-Endstand durch Roberto Firmino. Insgesamt absolvierte er 135 Bundesligaspiele mit 5 Toren und 14 internationale Spiele mit 1 Tor (6 Champions League, 8 Uefa Cup/Europa League) für den VfL Wolfsburg.

Zeit beim 1. FC Nürnberg

Im September 2013 wechselte er schließlich für eine Ablösesumme von 2.000.000 € zum 1. FC Nürnberg. Er soll die entstandene Lücke im defensiven Mittelfeld nach dem Weggang von Timmy Simons als erfahrener Spieler schließen. Sport-Vorstand Martin Bader kommentierte die Verpflichtung des japanischen Nationalspielers wie folgt: „Makoto bringt Bundesliga-Erfahrung aus 135 Bundesliga-Spielen mit, er beherrscht die deutsche Sprache und wird unseren Kader mit seiner Qualität sofort verstärken“. Weiterhin sagt Bader man habe „[...] Hasebe frühzeitig als passende Lösung identifiziert. Dass es letztlich etwas länger gedauert hat, liegt auch an dem hohen Stellenwert, den er sich in sechs Jahren beim VfL Wolfsburg erarbeitet hat.“ Hasebe unterschrieb einen Vertrag bis 2016.

Nach dem Abstieg in der Saison 2013/14 verließ er den Club und wechselte ablösefrei zu Eintracht Franfurt, da er keinen gültigen Vertrag für die 2. Bundesliga besaß.


Spiele für den 1. FC Nürnberg:

  • Bundesliga: 14 Spiele
  • Freundschaft/Test: 1 Spiel

(letzter Einsatz: am 34. Spieltag in der Saison 2013/14)

Nationalmannschaft

Am 11. Februar 2006 debütierte Hasebe für die japanische Auswahl, als er im Länderspiel gegen die USA in der 55. Minute für Fukunishi eingewechselt wurde. Er wurde zwar nicht in den Kader für die WM 2006 berufen, war aber bei den ersten Auftritten nach der Weltmeisterschaft sofort wieder in der Nationalelf. Seit der Weltmeisterschaft 2010 trägt Hasebe die Kapitänsbinde der Nationalmannschaft. Bei der vom 7. bis 29. Januar 2011 in Katar stattfindenden Asienmeisterschaft erreichte er mit seiner Mannschaft das Finale, das mit 1:0 in der Verlängerung gegen Australien gewonnen wurde.

Titel/Erfolge

  • Gewinn der J. League-Meisterschaft 2006 mit Urawa Red Diamonds
  • AFC-Champions League-Sieger 2007 mit Urawa Red Diamonds
  • Deutscher Meister 2009 mit dem VfL Wolfsburg
  • Asienmeister 2011

Auszeichnungen

  • J. League Best XI 2004 (Beste Elf der J. League)
  • J. League Jugendspieler des Jahres 2004

Weblinks