Martin Bader

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Martin Bader

Martin Bader (* 14. Februar 1968 in Hechingen) ist ein deutscher Fußball-Funktionär und war von 2004 bis 2015 Sportdirektor des 1. FC Nürnberg.

Nach dem Abitur verpflichtete Bader sich für zwei Jahre bei der Bundeswehr und absolvierte dort die Ausbildung zum Reserveoffizier. Anschließend belegte er an der Universität Bayreuth ein Studium der Sportökonomie, das er mit dem Diplom abschloss. Das Thema seiner Diplomarbeit aus dem Jahr 1995 lautet „Die DFB-Gerichtsbarkeit – dargestellt am Lizenzierungsverfahren für Lizenzvereine im Fußball am Beispiel von Hertha BSC“. Der Diplom-Sportökonom Bader war von 1994 bis 1998 in verschiedenen Positionen bei der UFA (heute Lagardère Sports) tätig. 1998 wechselte er dann als Assistent der sportlichen Leitung zu Hertha BSC. 2002 stieg er zum verantwortlichen Leiter der Fußball-Abteilung auf. Am 12. November 2003 unterschrieb Bader einen Vertrag beim 1. FC Nürnberg. Er trat das Amt des Sportdirektors am 1. Januar 2004 an. Des Weiteren war Martin Bader neben Ralf Woy hauptamtlicher Vizepräsident des 1. FC Nürnberg. Am Rande des Heimspiels gegen den Hamburger SV im Dezember 2009 gab es Gerüchte über einen Wechsel zum HSV, welche sich aber als falsch erwiesen. Der Vertrag Baders wurde zu Beginn der Saison 2010/2011 bis 2013 verlängert. Nach der Satzungsreform, die im Jahr 2010 in Kraft trat, ist er Vorstand für Sport und Öffentlichkeitsarbeit beim 1. FCN. Bader stand über Jahre immer wieder in der Kritik zu wenig sportliche Kompetenz für sein Amt zu besitzen. So steht neben dem Pokalsieg 2007, auch der Abstieg aus der Bundesliga 2007/08 und 2013/14 in seiner Vita.

Am 30. Juli 2015 einigte sich der Aufsichtsrat und Bader auf eine einvernehmliche Trennung. Sein Amt führte er jedoch bis zum 30. September 2015 weiter, um den neuen Vorstand einarbeiten zu können.

Bereits am 1. Oktober 2015 wurde er als neuer Geschäftsführer Sport bei Hannover 96 vorgestellt.

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