Timmy Simons

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Timmy Simons

Timmy Simons (* 11. Dezember 1976 in Diest) ist ein belgischer Fußballspieler, der von 2010 bis 2013 beim 1. FC Nürnberg spielte.

Dort trug er die Rückennummer 2.

Karriere

Im Verein

Der Mittelfeldspieler Simons startete seine Karriere in seinem Heimatort Diest bei KTH Diest. Von dort ging er 1998 zum SK Lommel. Im Jahr 2000 wechselte er zum belgischen Spitzenklub FC Brügge. Bis 2005 lief er für den FC Brügge in der Jupiler League in 111 Spielen auf und feierte dort ebenfalls sportliche Erfolge. Er wurde zweimal Belgischer Meister (2003, 2005) und zweimal Pokalsieger (2002, 2004).

2002 wurde Simons auch zum Belgischen Fußballer des Jahres gewählt.

2005 wechselte er zu PSV Eindhoven. Beim PSV bekleidete er auch das Amt des Mannschaftskapitäns. Er bestritt in der Eredivisie 158 Partien (14 Tore), holte dreimal die Niederländische Meisterschaft (2006, 2007, 2008) und wurde 2009 Niederländischer Superpokalsieger. Mit beiden Vereinen spielte er in der UEFA Champions League und bestritt insgesamt 40 Spiele (11 FC Brügge / 29 PSV Eindhoven). Zuletzt war er in der Saison 2009/10 in der Europa League am Ball und absolvierte insgesamt im UEFA-Cup und der Europa League 19 Partien (4 FC Brügge / 15 PSV Eindhoven).

Im Sommer 2010 verließ er Eindhoven und heuerte beim deutschen Bundesliga-Verein 1. FC Nürnberg an. Der Wechsel wurde am 16. Juli 2010 auf der offiziellen Homepage des 1. FC Nürnberg bekannt gegeben. Am 15. August 2010 machte er in der ersten Runde des DFB-Pokal 2010/2011 beim 2:0 Sieg in Trier sein erstes Pflichtspiel für den Glubb. Eine Woche später, am 21. August 2010, machte er sein erstes Bundesligaspiel. Beim 1:1 in Mönchengladbach spielte er über 90 Minuten. Am 27. Oktober 2010 in der zweiten Runde des DFB-Pokals traf er per Kopf zum 3:0-Enstand. Auch seine nächsten Pflichtspieltore erzielte er im DFB-Pokal, im Achtelfinale in Offenbach schoss er beide Nürnberger Tore. Am 29. Januar 2011 traf er beim 2:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:0, den zweiten Treffer von Almog Cohen bereitete er vor. Auch beim Auswärtssieg in Stuttgart traf er zur wichtigen 1:0-Führung. 2010/2011 spielte er als einziger Glubbspieler sowohl in der Bundesliga als auch im DFB-Pokal in allen Spielen und jeweils über die volle Spieldauer. Sein ursprünglich 2012 auslaufender Vertrag wurde am 10. Januar 2011 bis 2014 verlängert. Am 12. Juni 2013 wurde jedoch überraschend bekannt gegeben, dass der belgische Nationalspieler nach drei Jahren beim 1. FC Nürnberg zu seinem belgischen Heimatverein FC Brügge wechseln wird. Dort erhält der 36-Jährige, der in der vergangenen Spielzeit 2012/13 ältester Feldspieler der Bundesliga war, einen Zweijahresvertrag mit Anschlussoption für einen Wechsel in den Trainerstab des FC Brügge. Zudem wurde er als Mannschaftskapitän des Teams gewählt.

Spiele für den 1. FC Nürnberg:

  • Bundesliga: 102 Spiele (11 Tore)
  • DFB-Pokal: 8 Spiele (3 Tore)
  • Freundschaft/Test: 32 Spiele (7 Tore)

(letzter Einsatz: im Testspiel gegen TB St. Johannis 1888 Nürnberg in der Saison 2012/13)

In der Nationalmannschaft

Sein Debüt in der belgischen Nationalmannschaft gab Simons im Jahr 2001. Ein Jahr später nahm er für Belgien an der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea teil. Nachdem er in Eindhoven seinen Stammplatz verloren hatte, wurde er nicht mehr berufen. Bis dahin war er im Trikot der belgischen Nationalmannschaft 71 Mal aufgelaufen und hatte drei Tore erzielt. Ende August 2010 gab er nach seinem Wechsel zum 1. FC Nürnberg sein Comeback in der Nationalmannschaft, als er für das Qualifikationsspiel zur Fußball-Europameisterschaft 2012 gegen Deutschland nominiert wurde und am 3. September 2010 dort auch zum Einsatz kam. Simons belegte mit seiner Mannschaft in der Qualifikation den dritten Platz hinter Deutschland und der Türkei. Dabei hatte die Mannschaft bis zum letzten Spiel, abermals gegen Deutschland, Chancen auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Relegation bedeutet hätte. Das entscheidende Spiel in Düsseldorf gegen die deutsche Mannschaft verloren Simons und Belgien mit 1:3, während die Türkei zeitgleich gegen Aserbaidschan mit 1:0 gewann. Nach der EM-Qualifikation verlor Simons seinen Stammplatz in der Nationalmannschaft. In der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 stand er zwar in diversen Partien im Kader, jedoch war er in keiner Partie zum Einsatz gekommen. In der Qualifikation konnte wieder eine Teilnahme an einem großen Turnier errungen werden, als die belgische Mannschaft den Gruppensieg errang.

Spiele für Belgien:

  • A-Nationalmannschaft: 93 Spiele (6 Tore)

Weblinks