Markus Schroth

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Markus Schroth

Markus Schroth (* 25. Januar 1975 in Karlsruhe) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der von 2004 bis 2007 für den 1. FC Nürnberg spielte. Dort trug er die Rückennummer 21.

Schroth begann bei dem in seinem Heimatdorf ansässigen TSV Reichenbach mit dem Fußballspielen und wechselte als 15-Jähriger zum Karlsruher SC. Nach dem Abstieg der Badener im Jahre 1998 wechselte er zum TSV 1860 München. Als er mit den Münchnern 2004 ebenfalls aus der ersten Fußball-Bundesliga abstieg, folgte der Wechsel zum Erstligaaufsteiger 1. FC Nürnberg. Schroth gab sein Debüt am 07.08.2004 beim 3:1-Sieg in Kaiserslautern. Er traf unter Anderem beim 4:1-Sieg gegen den späteren Meister Stuttgart und beim 3:0 gegen den FC Bayern München und stand auch beim Pokalfinale gegen Stuttgart volle 120 Minuten auf dem Platz. Der Gewinn des Pokals stellt den größten Erfolg seiner Karriere und sogleich den Abschluss seiner Zeit beim FCN dar. Schroth wechselte zur Saison 2007/08 ablösefrei zum TSV 1860 München. Er unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2009 mit Option für ein weiteres Jahr. Grund für den Wechsel war auch, dass Schroth bei 1860 eine gute Perspektive für die Zeit nach seiner aktiven Karriere sah.

Die Löwen planten aber durchaus noch mit Schroth als aktivem Spieler. In der Vorbereitung zur Saison 2007/08 verletzte er sich jedoch am Knie. Nachdem auch eine Sehnenentzündung diagnostiziert wurde, musste er mehrfach operiert werden, so dass er in den beiden Spielzeiten bei den Löwen nicht zum Einsatz kam. Im Sommer 2009 beendete Schroth seine Karriere als Profispieler.

Der Stürmer hatte auch mehrere DFB-Einsätze für die U-21- und die A2-Nationalmannschaft.

Am 1. März 2009 assistierte er Uwe Wolf im Spiel gegen den FC St. Pauli erstmals als Co-Trainer. Beim Spiel in Ingolstadt am 8. März 2009 übernahm Schroth die Funktion des Trainers, nachdem Wolf kurz vor der Halbzeitpause vom Schiedsrichter auf die Tribüne verwiesen worden war. Bis zum 2. September 2011 war er dann in der Vermarktung des Vereins tätig, dann übernahm er den Posten des Co-Trainers bei der Regionalligamannschaft der Löwen. Ab der Saison 2012/2013 war er Co-Trainer der Profimannschaft. Am 8. Mai 2013 bat er seinen bis dahin arbeitgebenden Verein 1860 München um die Auflösung seines Vertrages als Co-Trainer aus persönlichen Gründen.

Spiele für den 1. FC Nürnberg:

  • Bundesliga: 83 Spiele (17 Tore)
  • DFB-Pokal: 8 Spiele
  • Freundschaft/Test: 45 Spiele (20 Tore)

Titel / Erfolge

Privates

Schroth ist der Neffe des ehemaligen KSC-Trainers Edmund Becker.

Weblinks