Andreas Bornemann

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Andreas Bornemann

Andreas Bornemann (* 15. September 1971 in Neuenburg am Rhein) ist ein Fußballfunktionär, der von September 2015 bis Februar 2019 beim 1. FC Nürnberg tätig war.

Am 24. September 2015 übernahm der Vater eines Sohnes den Posten des Vorstands Sport beim 1. FCN.

Der diplomierte Betriebswirt war einst selbst Profi-Fußballer und spielte für den SC Freiburg in der 1. und 2. Bundesliga. Nach seiner aktiven Laufbahn war er zunächst Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des SC. Unter seiner Regie wurde das alte Möslestadion für ein Investitionsvolumen von 12 Millionen Euro zu einem modernen Nachwuchsleistungszentrum umgewandelt. Am 21. Februar 2002 trat er die Nachfolge des scheidenden Managers Andreas Rettig an, welcher damals zum 1. FC Köln ging. Nach der Entlassung von Trainer Volker Finke wurde er im Juni 2007 durch Dirk Dufner ersetzt. Anschließend trat er am 3. Januar 2009 bei Alemannia Aachen als Sportdirektor die Nachfolge Jörg Schmadtkes an, bis ihn der Aufsichtsrat am 29. November beurlaubte.

Am 2. Februar 2010 wurde er Sportdirektor und Vize-Präsident von Holstein Kiel und übte diesen Job bis zum Sommer 2014 aus. Am 21. Mai 2014 verkündete der Zweitligist SpVgg Greuther Fürth die Verpflichtung von Bornemann als Sportdirektor. Die SpVgg Greuther Fürth gab jedoch am 27. Juni 2014 bekannt, dass Bornemann den Job aus privaten Gründen nicht antreten könne.

Ende September 2015 übernahm er dann den Posten des Vorstands Sport für den ausgeschiedenen Martin Bader. In seiner Amtszeit beim Club hatte er zusammen mit Michael Meeske einen maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Konsolidierung des Vereins und den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga, trotz der begrenzten finanziellen Mittel. Im Februar 2019 wurde Bornemann freigestellt, da er Trainer Michael Köllner trotz der sportlichen Durststrecke in der Liga von 15 Begegnungen ohne Sieg und auch auf Empfehlung der Aufsichtsrates nicht entlassen wollte. Im Mai 2019 löste er das Arbeitsverhältnis mit dem Club auf. Am 1. Juli 2019 unterschrieb er einen Drei-Jahres-Vertrag als Sportchef beim Zweitligisten FC St. Pauli.

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